08.07.1994
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Tag 1: Anchorage - Suton Tag 2: Suton - Eureka Lodge Tag 3: Eureka Lodge - Gakoma Lodge Tag 4: Gakoma Lodge - Mentasta Lake Tag 5: Mentasta Lake - Tok Tag 6: Tok - Beaver Creek Tag 7: Beaver Creek - Withe River Tag 8: Withe River - Destruction Bay Tag 9: Destruction Bay - Haines J. Tag 10: Haines Junction - Withehorse Tag 11: Withehorse - Spirit Lake
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Tag 12+13: Spirit Lake - Skagway Tag 14: Skagway Tag 15: Skagway + Fähre Tag 16: Fähre Tag 17: Fähre - Bellingham Tag 18: Surrey - Vancouver Tag 19: Vancouver Tag 20: Vancouver Tag 21: Vancouver Tag 22: Frankfurt - Mainz Tag 23: Mainz - Köln
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Circa 15km vor Spirit Lake wurde die Straße immer schlechter, bis schließlich eine Baustelle kam. Nun hatte ich nur noch Schotter als Belag und zusätzlich riesige Schlaglöscher, die ich umkurven musste. Bedingt dadurch wurde ich natürlich recht langsam und musste doch viel mehr Kraft aufnehmen um weiter zu kommen. Dazu kam das es gerade nun auch noch, wenn auch nur leicht, bergauf ging. So brauchte ich für diese paar Kilometer gut zwei Stunden. Kanada läst grüßen. |
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Nachdem ich Spirit Lake erreicht hatte, ging ich zu einem Haus das ich sah und klopfte. Nachdem geöffnet wurde, fragte ich ob es möglich sei, hinter dem Haus zu zelten. Die Antwort war mir eigentlich klar, ich durfte. Noch nicht einmal hatte ich bei Fragen eine negative Antwort bekommen. Im Gegenteil, meist wurde mir nicht nur Erlaubt dieses oder jenes zu tun, nein, es wurde mir auch sehr oft mehr Angeboten als um das ich gebeten hatte. So war es auch hier. Die Familie lud mich zum essen ein und ließ mich in ihrem Haus duschen. Mal wieder echt gelebte Hilfsbereitschaft. Nicht nur Reden wie in Deutschland, sondern Handeln. Nachdem ich draußen mein Zelt aufgebaut hatte und ausgiebig geduscht hatte kam ich der Einladung nach. Es gab Bratkartoffeln und Salat dazu |
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ein riesiges Steak, schön Medium, ganz so wie ich es mag. Dies war ein Steak wie man es wohl nur hier, in Kanada oder Alaska, bzw. den USA bekommt. Bis in den späten Abend saß ich bei diesen Menschen am Tisch, musste meine Geschichte erzählen, die ich in der Zeit hier erlebt hatte und mir wurden Fragen gestellt wie man denn auf eine solche Idee kommen würde, einen derartigen Urlaub zu machen. Dann erzählte ich noch etwas von mir und Köln und verabschiedete mich gegen 23 Uhr. Es war ein rund herum schöner Abend. Sehr liebenswürdige Menschen! Da ich erfahren hatte das die gesamte Familie früh morgens nach Whithehorse fahren musste, verabschiedete ich mich schon für den nächsten Tag.
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