12.07.1994
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Tag 1: Anchorage - Suton Tag 2: Suton - Eureka Lodge Tag 3: Eureka Lodge - Gakoma Lodge Tag 4: Gakoma Lodge - Mentasta Lake Tag 5: Mentasta Lake - Tok Tag 6: Tok - Beaver Creek Tag 7: Beaver Creek - Withe River Tag 8: Withe River - Destruction Bay Tag 9: Destruction Bay - Haines J. Tag 10: Haines Junction - Withehorse Tag 11: Withehorse - Spirit Lake
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Tag 12+13: Spirit Lake - Skagway Tag 14: Skagway Tag 15: Skagway + Fähre Tag 16: Fähre Tag 17: Fähre - Bellingham Tag 18: Surrey - Vancouver Tag 19: Vancouver Tag 20: Vancouver Tag 21: Vancouver Tag 22: Frankfurt - Mainz Tag 23: Mainz - Köln
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Montag, 12.07., heute ist mein Geburtstag, in den ich gestern Abend ja schon kräftig reingefeiert hatte. Nun ist es Zeit sich von einigen der Leute zu verabschieden, die ich hier in Skagway kennen und schätzen gelernt habe. Irgendwie ist es ein wenig traurig, es waren einfach drei tolle Tage hier in Skagway. Wir haben viel gemacht und gelacht, hatte einfach spaß gemacht. Doch es sind ja auch noch welche dabei die mit auf die "große Fahrt" gehen. Von Skagway bis Bellingham. Das ist ungefähr in der Mitte von Seattle und Vancouver. So verabschiedeten wir uns von den Menschen die hier blieben beziehungsweise in eine andere Richtung unterwegs waren. Um 12 Uhr Mittags mussten wir auf den Schiff eingecheckt haben. Dort angekommen, gab ich mein Bike ab, das in einen separaten Abstellraum untergebracht wurde. Danach begaben wir uns auf das Hinterschiff, zur offenen Plattform, die allerdings überdacht |
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war, die für uns Rucksack Touristen eingerichtet war. So fanden wir nicht nur reichlich Liegen, auf denen wir Nachts in unseren Schlafsäcken liegen konnten, nein, es gab sogar Heizstrahler unter der Decke, die Nachts angemacht wurden, damit es nicht zu kalt würde. Die Teile waren so gut, ich schlief nur im offenen Schlafsack, mir war es einfach zu heiß sonst. Naja, wie dem auch sei, wir richteten uns für die nächsten Tage ein und als wir damit fertig waren erkundeten wir das Innere von Schiff. Es gab die Möglichkeit zu Duschen, was uns sehr erfreute. Gegen 14 Uhr legten wir ab. Ich schaute nochmals auf Skagway, mit der Frage in meinem Kopf ob ich es jemals wieder sehen würde. Eigentlich wollte ich ja mit den Chilkoot-Trail mitgegangen sein, hatte aber nicht das richtige Schuhwerk dabei, so das ich leider darauf verzichten musste. Doch ich möchte dies gerne noch nachholen. Dann waren die letzten Häuser von Skagway verschwunden. Ich ging zurück zu unserem Platz, den wir uns eingerichtet hatten und wir unterhielten uns nochmals über das vergangene Wochenende. |
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Im laufe des Tages bin ich einige male allein auf den Schiff umher gegangen. Meine wunderbare Zeit in diesem Traumland Kanada und Alaska neigte sich so langsam dem Ende entgegen. Mir kreisten Gedanken durch den Kopf wie es wohl sein würde hier zu Leben. Ich hatte mich mit dem Virus infiziert, die man wohl Liebe zu einem Land nennen kann. Was würde mir das Leben hier wohl bieten? Wäre es wirklich so schön und toll oder sieht man alles nur aus den Augen eines Fantasten und Träumers? Ok, sicherlich hätte ich nichts zu verlieren, bin ich doch ohne Anhang und keinem etwas Schuldig. Diese Gedankengänge hatte ich ab diesem Tag regelmäßig und um so näher der Tag des Abschieds rückte, um so öfter kamen sie. Im laufe des Tages sind wir in Sitka eingelaufen, wo wir zweieinhalb Stunden Aufenthalt hatten. Mit Kathy, Tom und Christin ging ich an Land.................................... |
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Abends gingen wir in die Bar, die sich auf dem oberen Deck befand. Als die Kellnerin kam, bestellten wir uns alle Bier und da bekam ich das Erste mal mit wie hart die Alkoholgesetze in Kanada und Alaska waren. Ein Mädel, sie war süße 23 Jahre jung, musste ihren Ausweis vorzeigen, sonst hätte sie kein Bier oder sonstigen Alkohol bekommen. Nachdem diese Hürde genommen war tranken wir noch ein paar Bier bis wir gegen 0.30h beschlossen uns schlafen zu legen.
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