Alaska / Kanada Traumurlaub Tag 16

Schiff Tag 2 (Alaska)

13.07.1994

 


Tag 1: Anchorage - Suton

Tag 2: Suton - Eureka Lodge

Tag 3: Eureka Lodge - Gakoma Lodge

Tag 4: Gakoma Lodge - Mentasta Lake

Tag 5: Mentasta Lake - Tok

Tag 6: Tok - Beaver Creek

Tag 7: Beaver Creek - Withe River

Tag 8: Withe River - Destruction Bay

Tag 9:  Destruction Bay - Haines J.

Tag 10: Haines Junction - Withehorse

Tag 11: Withehorse - Spirit Lake

 

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Ausrüstung

Tag 12+13: Spirit Lake - Skagway

Tag 14: Skagway

Tag 15: Skagway + Fähre

Tag 16: Fähre

Tag 17: Fähre - Bellingham

Tag 18: Surrey - Vancouver

Tag 19: Vancouver

Tag 20: Vancouver

Tag 21: Vancouver

Tag 22: Frankfurt - Mainz

Tag 23: Mainz - Köln

 

  


Bin um sieben Uhr wach geworden, mir war einfach viel zu warm unter den Heizstrahlern. Kulturbeutel unter`m Arm, ging ich zu den Waschräumen und machte mich für den Tag fertig. Die meisten Passagiere an Bord waren noch in ihren Kojen, bzw. lagen in ihren Schlafsäcken eingerollt. Hier und da lief mir Personal entgegen, die alle sehr freundlich waren und grüßten. Ich verbrachte 15 Minuten im Bad und schlenderte dann noch etwas über das Schiff. Mich erstaunte immer wieder wie nah wir am Ufer vorbeifuhren, manchmal hatten wir kaum zehn Meter Abstand zum Land. Es ist schon beeindruckend wie ein solches Schiff durch die engen Fahrwege manövriert werden kann.

Eine Stunde später saßen wir alle zusammen und Frühstückten im Bordrestaurant. Typisch für Kanada und Alaska, Bratkartoffeln mit Rührei und Speck.

Gletscher bei Juneau

Das Wasser wirkte wie ein Spiegel, so ruhig und glatt lag es vor mir. Einer der vielen Hundert in Alaska und Kanada.

 

Um 12 Uhr liefen wir in Juneau ein, unser erster Stop aus der Seereise. Hier besichtigten wir einen Gletscher, siehe Bild, und machten eine Stadtrundfahrt mit. Na ja, Stadt ist wohl etwas übertrieben. Keine 15 Minuten hatte diese gedauert, doch dazu gehörte halt auch die Fahrt zu Gletscher. War insgesamt ganz nett.

Zurück auf dem Schiff mussten wir leider feststellen das wir auf unserem Aufenthaltsdeck zwei neue Mitbewohner hatten. Diese waren leider so gar nicht nach unserem Geschmack. Ein Paar, er einen Körper hinter dem sich Schwarzenegger hätte verstecken können, eingeschlagene Nase und Gettoblaster auf der Schulter, der auch voll aufgedreht war, sie das passende Gegenstück. Zwei Liegestuhlreihen neben uns machten sie sich breit und vorbei war es mit der angenehmen Ruhe, die wir bis dahin hier hatten. Wir schauten uns gegenseitig an und wussten ohne Worte das wir alle der gleichen Meinung waren. Zwei sehr unangenehme Typen. Für mich die schlimmsten die ich auf meiner gesamten Kanada Alaska Reise begegnet bin. Abends gingen wir wieder in die Schiffs Bar, in der wir bis Mitternacht waren. Dann gingen Kathy und ich raus. In einer ruhigen Ecke blieben wir bis in den frühen Morgen.
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Parallelen

 

Kurz vor Start der Tour hatte ich ja das Erlebnis im Flieger am Chicagoer Airport. Nun war es kurz vor Ende der Tour, das Zwei gesuchte Schwerverbrecher keine drei Meter neben mir auf dem Schiff lagen.

Hier ein Zeitungsausschnitt von damals.


 

 

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Die Stadt und der Mount Juneau
Die Stadt und der Mount Juneau

Juneau Alaska. Sie ist zugleich eine Stadt und ein Bezirk (Borough). 2000 hat die Stadt eine Bevölkerungsanzahl von 30.711 Menschen. Juneau ist die einzige Staatshauptstadt in den USA, zu der keine Straße führt. Um in die Stadt zu kommen, muss man entweder ein Flugzeug oder ein Schiff nehmen.

In der Nähe der Stadt gibt es Wanderwege, die zu einigen Gletschern führen. Eine Brücke verbindet die Stadt mit Douglas Island. Ansonsten gibt es noch einen Flughafen und Straßen, die in Sackgassen enden.

- und Taku-Menschen in dieser Gegend. Sie haben weitreichende künstlerische Traditionen wie Skulpturen, Webereien, Dekorationen, Gesänge und Tanzen. Nachdem in der Gegend Gold gefunden wurde, wurde ein Goldminencamp errichtet. Die Stadt wurde 1881 gegründet. Bis in die 1940er Jahre war die Stadt eine Bergwerksstadt. Während des 2. Weltkriegs wurden die Minen geschlossen.

Trans-Alaska-Pipeline, welche Öl von der Arktiss zur Pazifikküste transportiert, wuchs die Stadt mit der immer größeren Staatsverwaltung.
 

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