Alaska / Kanada Traumurlaub Tag 18

Surrey-Vancouver (Kanada)

15.07.1994

 


Tag 1: Anchorage - Suton

Tag 2: Suton - Eureka Lodge

Tag 3: Eureka Lodge - Gakoma Lodge

Tag 4: Gakoma Lodge - Mentasta Lake

Tag 5: Mentasta Lake - Tok

Tag 6: Tok - Beaver Creek

Tag 7: Beaver Creek - Withe River

Tag 8: Withe River - Destruction Bay

Tag 9:  Destruction Bay - Haines J.

Tag 10: Haines Junction - Withehorse

Tag 11: Withehorse - Spirit Lake

 

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Ausrüstung

Tag 12+13: Spirit Lake - Skagway

Tag 14: Skagway

Tag 15: Skagway + Fähre

Tag 16: Fähre

Tag 17: Fähre - Bellingham

Tag 18: Surrey - Vancouver

Tag 19: Vancouver

Tag 20: Vancouver

Tag 21: Vancouver

Tag 22: Frankfurt - Mainz

Tag 23: Mainz - Köln

 

  


 

Auf dem Weg zur Grenze fuhr ich noch an einer Tankstelle vorbei um meinen Reifendruck zu prüfen und noch das eine oder andere zu kaufen, für die bevorstehende Tour. Als ich von bezahlen aus dem Shop kam, stand ein Cop an meinem Rad. Kaum war ich da, sprach er mich an und wollte wissen was ich mache und wohin ich wollte. Nachdem ich ihm in meinem gebrochenen Englisch erklärte das ich auf einer Bike Tour in Canada und Alaska unterwegs war, und auf den Weg nach Vancouver, wollte er meinen Reisepass sehen, mein Rückflug Tiket und ob ich genügend Geld dabei hätte. Nachdem ich ihm alles gezeigt hatte wünschte er mir noch viel Spass und einen guten Weg.

 

Vancouver, ich komme!!!

Von Seattle kommend, kurz hinter der Grenze in Kanada wurde mir angezeigt wo ich lang musste.

Wundervolles B.C

So wird man empfangen wenn man die Grenze der USA nach Kanada überschreitet um nach Vancouver zu fahren.

Das gleiche geschah an der Grenze zu Kanada. Auch dort wollte man ganz genau wissen wohin ich wollte und ob ich ein Tiket für den Rückflug habe. Gute zwei Stunden hatte die ganze Prozedur gedauert. Erst mußte ich lange warten bis ich überhaupt an die Reihe kam und dann dies. Doch letztendlich waren alle sehr freundlich und machten schließlich nur ihren Job.

Nachdem ich weiter durfte, kam ich an den zwei Stellen vorbei, wo ich diese Bilder gemacht habe.

Nach vielen Stunden gemütlichen Fahrens, bin ich in Vancouver angekommen. Doch nun wo hin? Ich konnte hier ja nicht mehr wie in der Wildnis einfach

irgendwo mein Zelt aufschlagen und gut. So fuhr ich erstmal in Richtung Innenstadt, in der Hoffnung ein geeignetes Home Hostle oder kleines Hotel zu finden, das nicht zu teuer sein sollte. Unterwegs fragte ich einige Leute nach einem Home Hostle in der nähe von Down Town Vancouver. Mir wurde ein Weg beschrieben der direkt ins Hafenviertel führte. Hier sollte eines sein. Als ich dort eintraf kam ich auf eine Straße, bei der mir mit jedem gefahrenen Meter anders wurde. Sah es anfangs noch so aus wie ein einfaches Stadtviertel, merkte ich bald das rechts und links von der Straße immer weniger los war aber dafür immer mehr leicht bekleidete Damen standen, die im horizontalem Gewerbe tätig zu sein schienen. Dann kamen auch noch Typen in mein Sichtfeld, die sicherlich den Damen zuzuordnen waren. Ihre Blicke folgten mir und ich fühlte mich immer unsicherer und unbehaglicher, so das ich mich entschloss diese Gegend von Vancouver schnellstens zu verlassen.

 

Hafenausfahrt

Die erste Aufnahme von Vancouver. Diese hatte ich gemacht als ich Abends auf der Suche nach einer Unterkunft war.

Die Welt ist klein

Auf dem Campingplatz in Vancouver traf ich Leute die die gleichen Bekannten in Köln hatten wie ich

Auf der Suche nach einem geeigneten Platz für die Nacht kam ich auch zum größten Home Hostle von Vancouver, das gegenüber von Vancouver Down Town liegt. Leider war dies wegen einem Festival das zu dieser Zeit lief ausgebucht. So blieb mir nichts anderes mehr über als auf einen Campingplatz in der Nähe vom Airport auszuweichen. Den Weg dorthin erhielt ich von Leuten die ich einfach danach fragte.

So erreichte ich meine Bleibe für die nächsten Tage. Nachdem ich einen Platz zugewiesen bekommen hatte, baute ich mein Zelt auf und ging erstmal zum duschen. Als ich den Duschraum verließ betrat ich eine kleine Halle in der es außer einem Laden , in dem es alles Nötige zu kaufen war, auch Telefone gab. Auf den Weg nach draußen hörte ich plötzlich eine Stimme die deutsch sprach.

Ich hatte seit etwa zwei Wochen nur noch englisch gesprochen, so das es für mich wie eine kleine Erleichterung war, eine Sprache zu hören die ich ohne groß nachdenken zu müssen verstand. So wartete ich mit etwas Abstand darauf das dieser junge Mann das Gespräch beendete und sprach ihn einfach an. Nach kurzem Gespräch lud er mich zum Essen ein und ich ging nachdem ich meine Sachen ins Zelt gebracht hatte zu dem beschriebenen Platz, der nicht weit von meinem lag. Dort angekommen stellte er mir seine Freundin vor.


 

 

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